Sonntag, 3. Juni 2012

Ein wohl verdienter Dank


Sie ist überall und nirgendwo,
wandelt sich in ihrer Form
teilweise schon echt enorm
und macht mich stetig froh.

Weil ich mich an sie lehnen kann,
wann immer ich es will.
Sie nervt nicht, sie ist immer still
und zieht mich schlichtweg in den Bann.

Sie anzustarren stört wohl kaum -
man hat ja sonst nicht viel zu tun.
Tatsächlich hilft's, sich auszuruhen,
und sie ist da - in jedem Raum.

Sie wird an Vieles angehängt,
an Fels, Glas, Holz und Stein,
ja, sogar an auf, vor und an ein * -          
die Möglichkeiten sind unbeschränkt!

Man kann sie auch sehr hübsch behängen,
mit Hackfleisch oder was auch immer.
Häufig sind es in 'nem Zimmer
Bilder, die sich ihr aufdrängen.

Wie ich es drehe und auch wende,
es geht doch nichts über die Wände!
Wisst ihr, was ich klasse fände?
Würdet ihr das auch so sehen. Ende.

* schreibt man dann nur nicht mehr klein


Hinweis: Ich wollte nur ein einziges Mal das umarmende Reimschema verwänden (<- das ist Kunst. Neologismus. Lobt mich dafür!), das ist schrecklich schwierig. Ich werde es wohl nie wieder tun. Aber es passte so gut zum Thema, ich wollte nämlich schon immer mal der allgegenwärtigen Wand danken... Ha, zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen! Dankt auch ihr der Wand und verzeiht mir die Holperer im Gedicht, ich sehe das jetzt als erledigte Aufgabe an. Abgehakt. Macht's gut, Freunde!

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