Mittwoch, 19. September 2012
Dreck in der Nase
Die ganze Zeit trampelst du auf mir rum,
die ganze Zeit frage ich mich, warum.
Was hab ich getan? Was muss ich noch tun,
damit du mal spontan aufhörst, sag! Nun?
Ich warte, ich bin schon echt mal gespannt,
ich glaube, man hat dir das Hirn verbrannt!
Als wäre ich nichts, als wär ich nicht da,
wozu hast du Augen, nimm mich endlich mal wahr!
Böse Absicht ist das ganz gewiss,
ey, samma, das ist doch echt Beschiss,
ich habe Gefühle - das ist dir egal?
Pah! Ich sag dir, das endet fatal!
Ich hab die Schnauze echt mal voll,
ich weiß nicht, was das alles soll,
ich werd's dir zeigen, richtig doll,
ich zahl's dir heim, jetzt gleich, jawoll!
Geschockt? Ach, hol ruhig ganz tief Luft,
mein Ärger ist schon längst verpufft!
Gut gemacht, wie fühlt's sich an?
Tja, reingefallen, junger Mann!
Mein Triumph, bin in Ekstase,
das Leben ist schön - als Dreck in der Nase.
Hinweis: Dieses Gedicht ist Simones Nase gewidmet. (Dass das nicht logisch ist, weiß ich auch, schließlich kann Simones Nase reichlich wenig dafür, dass Simones Füße rücksichtslos umhertrampeln. Aber ich wollte Simones Füßen kein Gedicht widmen. Weiß auch nicht, warum.)
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