Dienstag, 25. Dezember 2012
Erörterung recht verheerender Auswirkungen des Vorhandenseins und Nichtvorhandenseins von Cs und Zehen anhand eines anschaulichen Beispiels
Ein Mann war voll von Frust,
er hatte keine Lust
im Rampenlicht zu stehen
und doch war das geschehen.
Er hatte nämlich einen Zeh,
mit dem er in die Zukunft seh-
en konnte. Ist ja klar, das fand
ein jeder ziemlich amüsant.
So stand er nun Tag aus Tag ein
auf großen Bühnen - ganz allein.
Die Zeit ward knapp und knapper,
sein Geiste schlapp und schlapper.
Gegen seinen Willen
dachte er im Stillen
dran, einfach zu verschwinden -
er wollte Ruhe finden.
Verschwinden war Plan A,
sein Scheitern absehbar -
Familie, Freunde zu verlassen
äh ..., nein, das wollte ihm nicht passen!
Der nächste Plan war besser:
Er würde immer kesser
sein Publikum verhöhnen
und es von sich entwöhnen.
Schnell umgesetzt, doch was geschah?
Das Publikum fand's wunderbar!
Entsetzt ging er wieder nach Haus
und heckte neue Pläne aus.
Am nächsten Tag stand er dann da
und zeigte, dass er nichts mehr sah -
die Zukunft unergründlich -
das hielt er für vernünftig.
Im Gegensatz zur breiten Masse,
die fand das absolut nicht klasse.
Termine wurden abgesagt
tja, damit war er abgesackt.
Fortan blieb er stets unerkannt
und hatte wieder Zeit wie Sand
am Meer. Ach, war das herr-
lich! Ehrlich, nichts wollt er
jemals im Leben mehr!
Nun fragt man sich
unweigerlich,
wie er das hinbekam -
ich sag's euch ohne Scham:
Er hatte wohl Plan C abgehakt,
und kurzerhand den Zeh abgehackt.
Hinweis: Ihr habt's vielleicht gemerkt: Gegen Ende wurde ich etwas schlurig. Seht's mir nach, es ist Weihnachten!
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